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Auf ein Wort...

Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.
Lk 15,10 (L)

Die Pharisäer und Schriftgelehrten sind ungehalten - wieder einmal wendet sich Jesus nicht zuerst ihnen zu, sondern er spricht und teilt sogar das Essen mit Zöllnern und andern Sündern. Diese Leute sind aufgrund ihrer Taten oder ihrer Tätigkeiten doch schon längst abgeschrieben! Welchen Zweck hat es, sich mit ihnen abzugeben?

Jesus begegnet ihrem Unmut mit dem Gleichnis einer Frau, die einen ihrer zehn Silbergroschen verloren hat. Sie lässt mit dem Suchen nicht nach, bis sie den verlorenen Groschen gefunden hat. Ihre große Freude teilt sie mit Freundinnen und Nachbarinnen.

Jesus stellt klar: Es geht um den einen, der verloren ist, um die eine, die fehlt. Die anderen, die bereits da sind, bedürfen nicht der Aufmerksamkeit der Frau. Genauso wenig, wie die Pharisäer und Schriftgelehrten die Aufmerksamkeit Jesu bedürfen. Auch Jesus sucht solange, bis er findet: die Reue bei den Sündern, die Ehrlichkeit bei den Zöllnern, die Hoffnung bei den sogenannten „hoffnungslosen Fällen“. In der Wüste der Sprachlosigkeit wird eine kleine Quelle der Lebendigkeit gefunden. Dort, wo eine große Leere war, kann es jetzt wieder Leben geben. Der Weg, der ins Dunkel ging, kann nun eine andere, hellere Richtung nehmen.

Und dann ist die Freude groß! Nachbarn und Freunde werden informiert und voller Freude und Dankbarkeit über das Wiedergefundene, das Neu-Entdeckte wird gemeinsam und dankbar gefeiert. So mag es dann auch bei den Engeln Gottes sein. Ein einzelner Mensch, der sich daran erinnert, was Gott eigentlich mit der Welt vorhat; eine Einzelne, die gegen Ungerechtigkeit oder Gleichgültigkeit angeht. Eine Einzelne, die die Hoffnung für einen anderen, einen „hoffnungslosen Fall“ vielleicht, nicht aufgibt.

Kann ich im Gefüge der Welt einen Unterschied machen? Kann es sein, dass es auf MICH ankommt?

Ja, denn es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut. Und der könnte ich sein.

Uta Braune-Krah ist seit 1996 Diakonin und arbeitet als Referentin der Gemeinschaft in der Geschäftsstelle der Diakonischen Gemeinschaft Nazareth. Für den Herbst 2017 freut sie sich auf eine Sabbat-Zeit.

Wochensprüche / Wochenlieder

  • 16. Sonntag n. Trinitatis (01.10.) - Erntedankfest
    Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit. Psalm 145, 15
    Wochenlied: Ich singe dir mit Herz und Mund (EG 324) oder: Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit (EG 502)

 

  • 17. Sonntag n. Trinitatis (08.10.)
    Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. 1. Johannes 5, 4
    Wochenlied: Such, wer da will, ein ander Ziel (EG 346)
  • 18. Sonntag n. Trinitatis (15.10.)
    Dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe. 1. Joh. 4,21
    Wochenlied: Herzlich lieb hab ich dich, o Herr (EG 397) oder: In Gottes Namen fang ich an (EG 494)
  • 19. Sonntag n. Trinitatis (22.10.)
    Heile du mich Herr, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen. Jer 17, 14
    Wochenlied: Nun lasst uns Gott dem Herren Dank sagen und ihn ehren (EG 320)
  • 20. Sonntag n. Trinitatis (29.10.)
    Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. Micha 6, 8
    Wochenlied: Wohl denen, die da wandeln (EG 295)

 

Gott wendet sich dem Einzelnen zu.
Er bewegt nicht die Massen,
sondern zielt auf dein Herz in der Masse.

Er hat deinen Namen auf den Lippen.
Spürst du es in deinem Herzen?
Wenn er dich anspricht, öffnen sich Wege.
Aber gehen musst du sie selbst.
Er geht sie nicht für dich.
Darum hat er dich mit einem Willen begabt.
Doch nur wenn du ihn einsetzt, wirst du weiterfinden.

Er ist für dich
in deinem Wunsch nach Leben.
Er selbst ist das Leben.
Wenn du wirkliches Leben wünschst,
wünschst du damit Gott.

Ulrich Schaffer

 

Oktoberspaziergang

Sonnenstrahlen gleißen
durch buntbelaubte Zweige.
Himmlischer Glanz
erleuchtet Buche wie Eiche.
Luft, prickelnd
und pfeffrig,
sättigt die Sinne.

Gestern haben
Waldarbeiter
Stämme geschält.
Heute schweigt
die Säge.
Der Wald
atmet Frieden.

© Gudrun Beckmann-Kircher
Aus: »Zwischen Stille und Geschwätzigkeit«, Verlag SCHNELL, Warendorf 2009

 

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