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Auf ein Wort...

Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.
Lk 1,78-79 (L)

Gottes Barmherzigkeit wird deutlich durch die Liebe und Nähe zu jedem von uns. Denn ein jeder kann die Liebe und Wärme Gottes spüren. Mir erscheint sie meist, wenn ich es nicht so sehr erwarte. Die Liebe Gottes richtet sich auch an die Menschen, die Probleme in ihrem Leben haben, die an Krankheiten leiden, alleine sind oder dem Tod sehr nahe scheinen. Sie sollen wissen, Gott ist an ihrer Seite und er wird auch in der größten Not an ihrer Seite sein.

Das Wort Barmherzigkeit leitet sich von dem lateinischen Begriff „misericordia“ ab. Es bedeutet nicht, Mitleid mit Menschen zu haben, die in Not sind, sondern es geht darüber hinaus. Der Mensch soll nicht kalt sein mit seinen Mitmenschen, sondern sich aktiv für die gute Sache einsetzen. Manchmal reichen ja schon ein Lächeln oder eine kleine Berührung aus, um Menschen Wärme in die Herzen zu tragen. Die Gerechtigkeit ist dabei das Minimalmaß, wie sich der Mensch gegenüber anderen Verhalten soll. Die Barmherzigkeit gilt jedoch als das Maximum.

Walter Kasper, ein Kardinal des Papstes, schrieb einmal dazu: „Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit gibt es nicht. Aber Barmherzigkeit geht über Gerechtigkeit hinaus, indem sie auf die Person schaut und ihr immer wieder eine Chance gibt. Das ist entscheidend. Gott verdammt den umkehrwilligen Menschen nicht, auch nicht, wenn er große Fehler begeht.“

Ein jeder kann sich dessen bewusst sein. Gott liebt alle Menschen! Das heißt auch, dass wir in diese Liebe vertrauen können. Vertrauen in Gott, der uns jeden Tag aufs Neue Mut und Hoffnung gibt. Schließlich war es Gott, der uns Menschen seinen Sohn geschenkt hat. In der Weihnachtszeit können Barmherzigkeit, Mut und Hoffnung gespürt werden. Es ist die Zeit, in der der Glaube gestärkt wird und durch Gott die Gewissheit besteht, dass wir nicht alleine sind.

Friede sei mit euch!

Jan-Christian Weitzel ist Sozialarbeiter und Diakon in der Diakonischen Gemeinschaft Nazareth. Er arbeitete in der Freiwilligenagentur Bethel als Referent im Betheljahr.

Wochensprüche / Wochenlieder

  • 1. Sonntag im Advent (03.12.)
    Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer. Sacharja 9, 9
    Wochenlied: Nun komm, der Heiden Heiland (EG 4)
  • 2. Sonntag im Advent (10.12.)
    Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. Lukas 21, 28
    Wochenlied: Ihr lieben Christen, freut euch nun (EG 6)
  • 3. Sonntag im Advent (17.12.)
    Bereitet dem Herrn den Weg; denn siehe, der Herr kommt gewaltig. Jesaja 40, 3.10
    Wochenlied: Mit Ernst, o Menschenkinder (EG 10)
  • 4. Sonntag im Advent (24.12.)
    Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe! Philipper 4, 4.5
    Wochenlied: Nun jauchzet, all ihr Frommen (EG 9)
  • Altjahrsabend (31.12.)
    Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte. Psalm 103,8
    Wochenlied: Das alte Jahr vergangen ist (EG 59) oder: Der du die Zeit in Händen hast (EG 64)

 

 

Weihnachtsoratorium

Trompeten und pauken
königsinstrumente
man benutzt sie in palästen

Flöten und hörner
hirteninstrumente
man spielt sie im dorf

Aber jsb hat sich das anders gedacht
bei hofe erklingen die sanften
tonfarben der hirten

im stall
frohlocken die königsklänge
im ausländerwohnheim
schlagen die pauken
ein anderes glück

Dorothee Sölle

 

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